Unsere Mieder entsprechen punktgenau
Kompressionsklasse II = 25-30 mmHg

Kompression nach einer Fettabsaugung - warum überhaupt?

Nach allen chirurgischen Eingriffen, bei denen eine Schwellung im Gewebe durch Gewebswasser oder Blut auftreten kann, ist Kompression sinnvoll, denn dadurch wird eine Minderversorgung des Gewebes durch längere Transportstrecken oder Infektionen deutlich vermindert. Hämatome werden reduziert. Lymphödeme vermindert.

Eine Kompression nach aesthetischen Operationen ist besonders empfehlenswert, da eine atmungsaktive punktgenaue Ware in der Lage ist, die Spannung vom Gewebe zu nehmen. Wundschwellungen werden konsequent zurückgedrängt, Narben bleiben in der Regel schmal und flach, Infektionen durch Hämatombildung werden vermindert, das Ergebnis und die Zufriedenheit des Patienten damit bewahrt.
Besonders nach einer Liposuction bewährt sich die Kompression.
Die strukturelle Integrität der Hautschichten wird durch eine Fettabsaugung teilweise zerstört. Intrakutane Septen durchstoßen, Absaugkanäle gebildet.

In den Kanälen sammelt sich ein Gemisch aus Tumeszenzflüssigkeit, Wundsekret, Blut und Fett. Wenn dieses fibrosiert, wird die Hautoberfläche uneben, Streifen bilden sich. Sollten die Hautschichten während der Heilung nur lose aufeinanderliegen, kann eine Schlaffheit oder extreme Festigkeit resultieren.

Fazit:
Die Flüssigkeit muß ausgepresst und die Hautschichten optimal aufeinander gelegt werden.
Ebenso wichtig wie eine gute Kompression ist übrigens die Wahrnehmung von 5-6 Lymphdrainageterminen durch den Patienten, beginnend nach 2-3 Wochen.
Viele Patienten, gerade nach großflächiger Fettabsaugung, leiden unter dem entstandenen Salz- und Flüssigkeitsverlust und dadurch an Kreislaufproblemen bis hin zum Schock. Dieser Flüssigkeitsverlust wird durch das Abwandern der Flüssigkeit aus den Gefäßen in die Absaughöhlen noch verstärkt.
Die Kompression hilft auch hier.

Zu beachten:

Der Patient sollte die Kompressionsware in den ersten 1-2 Wochen nicht ausziehen; auch nicht vorrübergehend. Es besteht die Gefahr der Flüssigkeitsabwanderung ins operierte Gewebe mit nachfolgenden Kreislaufproblemen.

zu raschell